world-ethics-award

Gewaltige Kapitalströme ziehen ruhelos um diesen Planeten. Nicht alle Wohlhabenden setzen ihr Geld dem Diktat der Profitmaximierung aus. Sie haben bis dato nichts von diesen Menschen und ihrem Wirken gehört? Das könnte sich ändern…

“Wir schreiben das Jahr 2028. Den ´world-ethics-award´ gibt es seit mehr als 10 Jahren. Mit einer Großspende i.H.v. 250 Mio. € sorgte 2027 die ´world-ethics-award´- Preisträgerin Madame Caré dafür, dass die letzten Lücken in Sachen sanitärer Grundversorgung in Afrika geschlossen werden konnten. Auf Grund der Wirkreichweite erhält sie nun 1 Jahr später zusätzlich einen Platz auf der Liste der „Menschen des Jahrhunderts“. Auf diese Liste wird in jedem Jahrzehnt ein Großspender aus dem Kreis der ´world-ethics-award´- Ausgezeichneten gewählt, wenn die Spende eine besondere Größenordnung bei gleichzeitig besonderer Nachhaltigkeit und Reichweite aufweist. Was 2009 in kleinem Kreis in der Bundesrepublik ins Leben gerufen wurde, hat heute eine Strahlkraft besonderer Art erreicht. Schon die Nominierung für den ´world-ethics-award´ gilt in Kreisen der Wohlhabenden als einzigartige Ehrung.”

Als sich im Jahr 2002 reiche Mitbürger – in einem offenen Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder – für die Wiedereinführung der Vermögensteuer einsetzten, wurde dieses Zeichen bedauerlicherweise ignoriert. 2 Jahre später appellierte der Großindustrielle und Ex-Bahnchef Heinz Dürr an die Wohlhabenden des Landes, Stiftungen zu gründen. Gerade die Eliten müssten sich „für eine Stiftungskultur einsetzen und für jeden sichtbar zeigen, dass sie bereit sind, ihren ganz persönlichen Beitrag für eine gute Zukunft Deutschlands zu leisten“. (ZEIT Nr. 38/2004)

Anstatt diesen Impuls aufzunehmen und endlich die Debatte Kapital und Ethik breit in die Gesellschaft zu tragen, hielten sich die Medien jedoch ´vornehm´ zurück.

Die Diskussion in Deutschland (Hartz IV und Kapitalismuskritik) und weltweit (Finanz-/Wirtschaftskrise 2008/2009 sowie die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich) sind eindeutige Zeichen dafür, dass die Zeit für den ´world-ethics-award´ gekommen ist. Und wir sind uns sicher, dass die anspruchsvollen Printmedien sowie die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten diese Entwicklung gemäß ihrer Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft konstruktiv und fördernd begleiten werden.

Neben dem Nobelpreis und dem Right Livelihood Award (altern. Nobelpreis) soll zukünftig jährlich der world-ethics-award (Welt-Gönnerpreis) vergeben werden.

Hier sollen Spender, Stiftungsgründer und sonstige honorige Bürger geehrt werden, deren großzügiges, finanzielles Engagement in besonderer Weise dazu beiträgt, die Nöte der benachteiligten dieser Erde zu lindern. Ausgeschlossen bleiben Spender und Stiftungen wie z.B. die Bill Gates Stiftung. Wer sein Stiftungskapital über Beteiligungen an Rüstungsfirmen, etc. wachsen lässt, verstößt schon gegen die grundlegensten Vergaberegeln für den world-ethics-award. Vielmehr sollen Menschen ausgezeichnet werden, die nicht nur ihr Geld entsprechend angelegt haben sondern sich auch persönlich mit einem hohen ethischen Anspruch einbringen. Erst dann lässt sich das Motto: „Tue Gutes und sprich darüber“ guten Gewissens anwenden.